9 mm, .223, 12/70: Kaliber für Einsteiger erklärt

Was die Zahlen bedeuten und welche Patronen Sie im Schießtraining für Einsteiger schießen.

Von David Hauser, IHK-zertifizierter Ausbilder · Aktualisiert am 11.10.2026 · 5 Min Lesezeit

Was ist ein Kaliber?

Das Kaliber beschreibt grob den Durchmesser des Geschosses oder des Laufs. Manche Angaben sind in Millimetern, andere in Zoll. Zusätze wie „× 19“ oder „/70“ geben die Länge der Hülse an. Erst Durchmesser und Hülse zusammen beschreiben die Patrone eindeutig.

9 mm (9 × 19 mm)

Die verbreitetste Pistolenpatrone der Welt, genutzt im Sport und bei Behörden. Bei Armasec verschießen die SigSauer P320, die Tanfoglio und die H&K MP5 diese Patrone. Sie ist gut kontrollierbar und deshalb ideal für den Einstieg.

.45 ACP

Eine dickere, langsamere Pistolenpatrone mit etwa 11,4 mm Geschossdurchmesser. Bei uns schießen Sie sie aus dem Revolver S&W 625. Der Rückstoß wirkt eher schiebend.

.223 Remington

Eine Gewehrpatrone mit kleinem, sehr schnellem Geschoss, verschossen aus dem Windham WW15, einem Gewehr nach AR-15-Bauart. Wenig Rückstoß, hohe Präzision.

7,62 × 39 mm

Die Patrone der AK-47. Das Geschoss ist größer und schwerer als bei .223, der Rückstoß spürbar kräftiger.

12/70

Das Flintenkaliber. „12“ ist eine alte Maßangabe für den Laufdurchmesser, „70“ die Hülsenlänge in Millimetern. Verschossen werden Schrot oder ein einzelnes Flintenlaufgeschoss. Bei Armasec schießen Sie 12/70 mit der Fabarm SDSS und der Molot Vepr 12.

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