Pistole oder Revolver: die Unterschiede

Magazin oder Trommel, Selbstlader oder Double Action: was die beiden Kurzwaffen unterscheidet.

Von David Hauser, IHK-zertifizierter Ausbilder · Aktualisiert am 11.10.2026 · 4 Min Lesezeit

Der wichtigste Unterschied

Eine Pistole lädt die Patronen aus einem Magazin im Griff nach. Ein Revolver hat eine drehbare Trommel, meist mit fünf bis acht Kammern. Beide sind Kurzwaffen und werden mit einer oder zwei Händen geschossen.

Die Pistole

Moderne Pistolen sind Selbstlader: Nach jedem Schuss wirft die Waffe die leere Hülse aus und lädt die nächste Patrone. Magazine fassen je nach Modell zehn bis über zwanzig Patronen. Pistolen sind flach, leicht und im Sport sehr verbreitet.

Der Revolver

Beim Revolver dreht sich die Trommel mit jedem Schuss weiter. Die Hülsen bleiben in der Trommel, bis sie geleert wird. Revolver gelten als robust und einfach aufgebaut. Der Abzug ist im Double-Action-Modus schwerer, weil er den Hahn spannt und die Trommel dreht.

Single Action und Double Action

Single Action heißt: Der Abzug löst nur den bereits gespannten Hahn aus. Das ergibt einen leichten, kurzen Abzug. Double Action heißt: Der Abzug spannt und löst in einem Zug. Viele Revolver können beides.

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