Schießkino, Schießstand, Schießanlage: was ist was?

Die Begriffe klingen ähnlich, meinen aber unterschiedliche Dinge. Ein Überblick für Einsteiger.

Von David Hauser, IHK-zertifizierter Ausbilder · Aktualisiert am 11.10.2026 · 4 Min Lesezeit

Schießanlage

Schießanlage ist der Oberbegriff für einen Ort, an dem geschossen werden darf. Eine Raumschießanlage liegt in einem Gebäude, eine Freianlage unter freiem Himmel. Jede Anlage ist für bestimmte Waffen, Kaliber und eine maximale Geschossenergie zugelassen.

Schießstand

Der Schießstand ist der Bereich, in dem geschossen wird, meist mit mehreren Bahnen nebeneinander. Am Ende jeder Bahn hängen Scheiben vor dem Kugelfang. Geschossen wird von einer festen Linie aus auf eine feste Entfernung.

Dynamischer Stand

Auf einem dynamischen Stand darf man sich bewegen und aus verschiedenen Positionen und Winkeln schießen. Das nutzen zum Beispiel Sportschützen in Disziplinen wie IPSC und Behörden im Training.

Schießkino

In einem Schießkino wird ein Film oder Szenario auf eine Leinwand projiziert, auf die geschossen wird. Ein System erkennt die Treffer. Schießkinos werden oft für Jäger und Behörden genutzt. Ein Laserkino arbeitet ohne scharfe Munition mit Laserwaffen.

Und bei Armasec?

Armasec nutzt eine 50 m Raumschießanlage, zugelassen bis 7.000 Joule und dynamisch nutzbar. Damit sind auch Langwaffen in Gewehrkalibern möglich. Gummigranulat-Kugelfang und Rosenberg-Lüftung sorgen für Sicherheit und saubere Luft.

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