Werkstatt-Upgrade 2026: Mein neuer Wiederladeraum im Detail
Umbau meines Wiederladeraums: Sonic Werkstattsystem, Inline Fabrication und moderne Beleuchtung. So habe ich meine Werkstatt effizienter gemacht.
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag schon deutlich früher schreiben. Doch das erste Quartal 2026 hatte es in sich: zahlreiche Schießkurse und die Eröffnung unseres Schießkinos haben mich ziemlich eingespannt.
Seit vielen Jahren nutze ich normalerweise die ruhige Zeit zwischen den Jahren, um neue Laborierungen zu entwickeln oder meinen Wiederladeraum beziehungsweise meine Werkstatt zu reorganisieren. Dieses Mal sah die Situation jedoch anders aus. Durch die Vielzahl an Kursen fallen inzwischen deutlich mehr Reparaturen und Instandhaltungen an. Dabei bin ich zunehmend an die Grenzen dessen gestoßen, was mein alter Wiederladeraum noch leisten konnte.
Also war klar: Dieses Jahr steht eine umfassende Renovierung an.
Das Ziel war, alles einmal grundlegend zu überdenken und zu verbessern. Eine neue Werkbank mit Schubladenschränken sollte her, ebenso ein durchdachteres System zur Montage der Wiederladepressen. Mehr Stauraum, besseres Werkzeug – kurz gesagt: Alles, was mich in der Vergangenheit bei der Arbeit ausgebremst hat, sollte beseitigt werden.
Auch die Beleuchtung musste komplett neu konzipiert werden – wie auf den Bildern gut zu erkennen ist, war das bisher alles andere als optimal.
Der erste Schritt war daher wenig überraschend: ausmisten, demontieren und den Raum komplett leerräumen.
Im Vorfeld habe ich natürlich intensiv recherchiert, welche Beleuchtungslösung am sinnvollsten ist und welche Werkstattschränke meinen Anforderungen am besten entsprechen. Am Ende fiel die Entscheidung auf eine hexagonale Beleuchtung, die ich unkompliziert über Amazon bestellt habe, sowie auf eine sogenannte „Männerküche“ von Sonic. Beides wurde bereits vor Beginn der Arbeiten angeliefert.
Als ersten Schritt habe ich die Beleuchtung montiert. Allein dadurch hat der Raum sofort deutlich gewonnen – nicht nur optisch, sondern auch funktional, da die weiteren Arbeiten unter deutlich besseren Lichtverhältnissen stattfinden konnten. Anschließend habe ich einen fugenlosen Gummiboden verlegt, auf dem die gesamte Einrichtung aufgebaut wird. Hier stand vor allem die Pflegeleichtigkeit im Vordergrund.
Im nächsten Schritt ging es an den Aufbau und die Ausrichtung der Unterschränke. Ein großer Vorteil der Werkstattausstattung von Sonic ist, dass die Rückwand selbsttragend ist und direkt an den Unterschränken befestigt wird. Dadurch entfällt das aufwendige Verschrauben an der Wand, was den Aufbau deutlich vereinfacht.
Nachdem alles montiert war, begann der angenehmste Teil der Arbeit: das Einräumen. Auch hier hatte ich mir im Vorfeld bereits viele Gedanken gemacht, um eine langfristig sinnvolle und effiziente Organisation zu erreichen. Zum Einsatz kamen unter anderem Werkzeughalter für die Wand, Toolgrid-Schubladenorganizer sowie selbstgebaute, maßgeschneiderte Dillon-Schnellwechselhalter.
Die Dillon 650 habe ich auf einem Ständer von Inline Fabrication aufgebaut, der für einen besonders stabilen Stand sorgt. Das Inline-Fabrication-System nutze ich außerdem für meinen Schraubstock, sodass ich meine Präzipresse und den Schraubstock je nach Tätigkeit schnell wechseln kann.
Insgesamt hat mich der Umbau etwa zwei Tage gekostet – Zeit, die definitiv gut investiert war. Die neue Werkstatt ermöglicht es mir nun, deutlich effizienter und strukturierter zu arbeiten als zuvor.






